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Legacy Support & Migration

Kein Know-how mehr für Altsysteme

Legacy-Applikationen: Ablösen, modernisieren oder weiterbetreiben?

Wenn Altsysteme kaum noch dokumentiert sind und interne Expertise fehlt, stellt sich früher oder später die Frage nach der Legacy-Migration. Specific Group übernimmt den Betrieb bestehender Legacy-Anwendungen und begleitet deren Ablöse oder Modernisierung. Von der Erstanalyse bis zum Rollout.

Projekt­manage­ment

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Betreuung und Weiterentwicklung sowie dem Replacement von Legacy Applikationen. Unsere Projektmanager kennen die Schwachstellen und Risiken, die durch eine Übernahme von kleinen Legacy Applikationen bis zu großen Monolithen entstehen. Unser über viele Jahre erprobtes Vorgehen erlaubt eine reibungslose Übernahme oder Ablöse Ihrer Legacy-Applikationen wobei wir auch immer bemüht sind, die Bedenken der Keyuser, die durch den Veränderungsprozess entstehen können, zu berücksichtigen und diese abzuholen.

IT-Experten Specific-Group Austria.
Use Case: Migration des Kernbankensystems in die Cloud

Die Challenge
Ein altes CBS, bestehend aus einer Java EE-Anwendung und Cobol-Modulen, teils von der IBM-Mainframe-Infrastruktur, in die Cloud zu migrieren. Dies erfolgte in zwei Phasen: Aufteilung der Java-Anwendung und Integration in ein neues Fintech-Produkt zur Cobol-Ersetzung.

Die Lösung
Wir teilten die monolithische Java EE-Anwendung in handhabbare Microservices und Module auf und implementierten APIs für die Kommunikation mit den Cobol-Modulen. Dieses neue API-Design bot eine bessere Abstraktion und Verständlichkeit der Geschäftsprozess-Schnittstellen.

Kunde
Eine bekannte österreichische Bankengruppe.

Analyse & Architektur

Egal ob Ablöse oder Übernahme – die Analyse der Applikationen und Prozesse sowie das Ergänzen der fehlenden Dokumentation sind von großer Bedeutung. Hierbei werden die regelmäßig ablaufenden Prozesse, die häufig anzupassenden Programme, die nicht verwendeten Codeteile und Programme sowie die Datenbank und deren Verwendung in den Programmen analysiert und die Komplexität bewertet. Ziel ist es, ein Gesamtbild über den Status quo zu erhalten, damit es später nicht zu Einbußen bei der Funktionalität kommt und um eine Verschlechterung der Abläufe zu vermeiden. Der Output ist ein Analyseergebnis, das Ihnen die Pros und Cons des Status quo vor Augen führt und den Handlungsbedarf aufzeigt. Auf Basis der Analyse und Ihres Inputs erstellen unsere Architekten ein Konzept für das Zielbild.

Use Case: Implementierung eines Schadenverwaltungstools für die Automobilbranche

Die Challenge
Der Kunde benötigte eine moderne Softwarelösung zur Kfz-Schadensverwaltung, um das Legacy System zu ersetzen, den Geschäftsfall der Schadensverwaltung zu optimieren und eine Grundlage für die Integration neuer Versicherungsprodukte zu schaffen.

Die Lösung
Wir entwickelten webbasierte Schadenverwaltungstools mit Java/Angular, das Geschäftsabläufe durch Dashboards verbessert und neue Versicherungsprodukte integriert.

Kunde
Eine moderne österreichische Bank, die Mobilitätsfinanzierungen anbietet

Kosten Optimierung

Codeoptimierung, Modularisierung, Vermeidung von Redundanzen reduzieren den Aufwand und somit die Kosten für Wartung und Weiterentwicklung Ihrer Legacy-Applikationen erheblich. Darüber hinaus bieten wir Analysen für Host (IBM z) Systeme und die Nutzung der Prozessorleistung an, um die Kosten wesentlich zu reduzieren. Unsere Experten verfügen über fundierte Kenntnisse in der Optimierung von Hostsystemen und auch hier erweist sich unser bewährtes Vorgehensmodell als äußerst effizient und vorteilhaft.

Software Engineering

Unsere Softwareentwickler führen technische Analysen durch, optimieren den Quellcode und die Laufzeiten Ihrer Applikationen und deren wichtigsten und zeitkritischsten Abläufe. Darüber hinaus bieten wir Codekonvertierung und die Erstellung von Codedokumentation, gestützt durch unser AI basiertes Tool LegacyLift an.

Use Case: Bankenweite SAS-zu-Python-Migration

Die Challenge
Die Herausforderung bestand darin, dass eine Bank ihr Berichtswesen und Geschäftsanalysen von SAS auf Python umstellen wollte. Eine interne Durchführung war aufgrund hoher Aufwandsschätzungen und Ressourcenblockierung fast unmöglich.

Die Lösung
Wir kombinierten unser Tool LegacyLift mit unseren IT-Ressourcen und einem kleinen Bankenteam, um erhebliche Einsparungen zu erzielen. Bei geringer Komplexität erreichten wir eine Verbesserung von 60%, bei mittlerem Schwierigkeitsgrad 50% und bei hohem Komplexitätsgrad 40%. Zudem erzielten wir eine 20%ige Verbesserung bei SAS-generierten ETL-Prozessen und 50% Gesamteinsparungen im Vergleich zur vollständig von Menschen durchgeführten Codemigration.

Der Kunde
Eine bekannte Bankengruppe

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung ist ein integraler Bestandteil unserer Dienstleistungen, um die höchsten Standards in der Softwareentwicklung und -lieferung zu gewährleisten. Wir bieten die Erstellung von Testkatalogen und Testprotokollen, die Durchführung von automatisierten und manuellen Tests und den Abgleich der Ergebnisse (vorher und nachher) an.

Rollout & Betrieb

Wir unterstützen den Roll-out und den laufenden Betrieb von IT-Systemen, um einen reibungslosen Übergang und eine kontinuierliche Wartung und Unterstützung zu gewährleisten. Ein starker Fokus liegt hierbei auf der Automatisierung von Abläufen, um den Aufwand für den Betrieb zu reduzieren, Schwachstellen zu beseitigen und Fehlerquellen zu vermeiden.

Full-Service IT-Dienstleister.

Regulatorik & Dokumentation

Wir stellen sicher, dass alle IT-Lösungen den regulatorischen Anforderungen entsprechen und eine vollständige Dokumentation für eine einfache Wartung und Compliance bereitgestellt wird – dies tun wir mit KI gestützten Tools. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Unterstützung mit Blick auf die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien wie NIS2 und DORA.

Use Case: Implementierung der aufsichtsrechtlichen Informationssicherheitsrichtlinien (EBA und DORA)

Die Challenge
Die geschäftliche Anforderung bestand darin, die Bank in die Lage zu versetzen, die EBA- und DORA-Richtlinien effizient und der Größe der Bank angemessen umzusetzen. Dabei mussten die komplexe Organisationsstruktur sowie ein enger Zeitrahmen berücksichtigt werden.

Die Lösung
Wir richteten ein effizientes Projektmanagement ein, um die regulatorischen Anforderungen in unserer komplexen Struktur zu koordinieren. Unser Team bestand aus Fachexperten und wichtigen Ressourcen aus den Bereichen Compliance, Informationssicherheit und IT.

Kunde
Eine moderne österreichische Bank mit Fokus auf Mobilitätsfinanzierungsangebote

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Cloud & Infrastruktur

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Midrange & Mainframe

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IT-Experten

Fragen, die uns häufig gestellt werden

Was versteht man unter Legacy-Systemen in der IT?

Legacy-Systeme sind IT-Systeme, die über viele Jahre gewachsen sind und heute nicht mehr dem Stand aktueller Technologie entsprechen, aber nach wie vor geschäftskritische Prozesse tragen. Typische Beispiele sind IBM i (AS/400), Mainframe-Anwendungen oder selbst entwickelte Kernsysteme aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Das Problem ist nicht das Alter allein, sondern die zunehmende Schwierigkeit, diese Systeme zu warten, zu erweitern oder mit modernen Schnittstellen zu verbinden. Gleichzeitig ist der Kreis der Wissensträger oft sehr klein und schrumpft weiter.

Was ist der Unterschied zwischen Legacy Support und Legacy Migration?

Legacy Support bedeutet die laufende Betreuung und Stabilisierung eines bestehenden Altsystems, also den Betrieb aufrechterhalten, Fehler beheben und Anpassungen vornehmen, ohne das System grundlegend zu verändern. Legacy Migration hingegen bezeichnet den gesteuerten Übergang auf eine neue Systemlandschaft, entweder durch Ablösung, Modernisierung oder schrittweise Integration in moderne Plattformen. Beide Ansätze schließen sich nicht aus: Viele Unternehmen starten mit Support, um Zeit für eine sorgfältige Migrationsstrategie zu gewinnen. Die Entscheidung hängt von der geschäftlichen Bedeutung des Systems, Budget und verfügbarem Know-how ab.

Welche Risiken gibt es bei einer Legacy-Migration und wie lassen sie sich reduzieren?

Die häufigsten Risiken sind Datenverlust bei der Überführung, Betriebsunterbrechungen während der Migration und fehlende Dokumentation der Altanwendungen. Hinzu kommt der Verlust von implizitem Systemwissen, das nie schriftlich festgehalten wurde. Diese Risiken lassen sich durch eine strukturierte Vorbereitungsphase reduzieren: Bestandsaufnahme, Risikoanalyse, Testumgebungen und ein klares Rollback-Konzept. Eine schrittweise Migration in Phasen ist in den meisten Fällen sicherer als ein vollständiger Systemwechsel auf einen Schlag.

Wie unterstützt SPG bei Legacy-Systemen wie IBM i (AS/400)?

SPG verfügt über langjährige Erfahrung im Betrieb und in der Modernisierung von IBM i (AS/400)-Umgebungen. Das umfasst sowohl den laufenden Support als auch die Analyse und Vorbereitung von Migrationsprojekten. Für Unternehmen, die ihr Legacy-System noch nicht ablösen können oder wollen, bietet SPG auch den Einsatz von KI-gestützten Tools wie Ozgar.ai an, das Legacy-Systeme analysiert und deren Logik für Teams transparenter macht. So lässt sich Wissen sichern, auch wenn interne Experten das Unternehmen verlassen.

Wie läuft ein Legacy-Migrationsprojekt mit SPG ab?

Der Prozess beginnt mit einer strukturierten Bestandsaufnahme: Welche Systeme sind betroffen, welche Abhängigkeiten bestehen, welche Daten müssen überführt werden? Darauf aufbauend wird eine Migrationsstrategie entwickelt, die Betriebskontinuität als zentrale Anforderung berücksichtigt. SPG begleitet den gesamten Übergang: von der Planung über die technische Umsetzung bis zur Stabilisierungsphase nach Go-live. Kunden aus dem DACH-Raum werden dabei von lokalen Ansprechpartnern in Österreich und Deutschland betreut.